Tiergestützte Therapie in Pflege und Betreuung

Datum & Uhrzeit
17.05.2017, 09:00 - 16:00

Seminarnummer
4G-029-17

Referent*innen
HP Raphaela Horvath (Ex. Krankenschwester, Dozentin für Pflegeberufe (AEVO-IHK), Heilpraktikerin, Psychotherapie-Zulassung HPG)

Ort
PBW GmbH Magdeburg
Wiener Straße 2
39112 Magdeburg

Gebühr
Gebühr: 99,00 € (für Absolvent*innen und Schüler*innen der Fachschulen Drübeck/Aschersleben 65,00 €) (inkl. Seminarunterlagen)

Bemerkung

„Lola, meine Therapiehündin, wird das Seminar mit begleiten und einige praktische Übungen zeigen.“

Informationen zu unserem Rabattsystem

Schwerpunkt: Einsatz von Hunden für Mitarbeiter*innen der Alten- und Behindertenhilfe

Die Tiergestützte Therapie fi ndet mehr und mehr Einzug in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Da gibt es Katzen, die mit in den Gemeinschaftsräumen leben, Vogelvolieren mit fröhlichem Gezwitscher, so manche Einrichtung hat einen Streichelzoo und Pflegekräfte bringen häufig für die Spätschicht ihre Hunde mit. Der wohltuende Kontakt mit Tieren ist bekannt. Die Tiergestützte
Therapie geht noch weiter, sie wird als alternativmedizinisches Behandlungsverfahren gezielt zur Heilung/Linderung von  Symptomen bei psychiatrischen/neurologischen Erkrankungen und bei Behinderungen eingesetzt. Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter, die am Einsatz der tiergestützten Therapie in der Einrichtung interessiert sind, den Einsatz planen, die Durchführung
begleiten, die Ergebnisse auswerten und in den Pfl ege- und Betreuungsprozess integrieren möchten.

Inhalt

• Allgemeiner Überblick zu tiergestützten Interventionen (Fördermaßnahmen, Pädagogik, Therapie)
• Zusammenleben von Mensch und Hund (Besonderheiten der Kommunikation)
• Planung und Durchführung des Hundeeinsatzes auf der Station (Betreuungsplanung, Schutz und Voraussetzungen für  
  Hund/Halter, Hygiene, vertragl. Vereinbarungen, Versicherungen, verschiedene Arten von Aktivitäten, Hundebesuch, interaktive 
  Spiele, nonverbale Kommunikation, Trainingsstunde u. a., Doku)
• Einzelstunden (Praxisbeispiele zur Aktivierung in der Alten-/Behindertenhilfe, z. B. Langlieger, Bettlägrige, 
  Wachkomapatienten, Interaktion mit Demenzerkrankten, der Besuch bei Schwerstkranken und Sterbenden)
• Gruppenstunden (Aufbau, Ablauf, Einstiegs- und Abschiedsrituale, Praxisbeispiele mit Demonstration einer 
  Gruppenaktivität,  „Lola unterstützt die Biografiearbeit bei demenzerkrankten Menschen.“)




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