"Systemische Sozialtherapie (DFS)" inkl. Grundkurs "Systemische Beratung (DGsP)" - modularisierter Zertifikatskurs

Datum & Uhrzeit
"\u003cb\u003eSupervision - jeweils 09.00 - 17:00 Uhr - \u003c/b\u003e30.11.2017, 15.02.2018, 05.04.2018, 24.05.2018, 23.08.2018, 18.10.2018\u003cbr\u003e\u003cb\u003eSelbsterfahrungsseminare - jeweils 1. Tag 09:00 - 18:00 Uhr, 2. Tag 09:00 - 17:00 Uhr - \u003c/b\u003e16.-17.03.2018; 07.-08.09.2018\u003cbr\u003e\u003cb\u003eCo-Therapie- jeweils 09:00 - 17:00 Uhr - \u003c/b\u003e25.01.2019, 03.05.2018, 08.11.2018\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e"

Seminarnummer
2B-003-17K-M2

Referent*innen
Ute Salzer ( Dipl. Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, System. Familientherapeutin (SG), System. Kinder- und Jugendtherapeutin (SG))
Sebastian Schwerdfeger (Psychologe, System. Berater/Familientherapeut und Coach )
Holger Lindig (Sozialtherapeut (DFS), System. Berater/Familientherapeut, Ausbildung in Hypnotherapie (MEG), Supervisor/Organisationsberater)
Hendrik Möser (Dipl.-Päd., System. Therapeut, Supervisor, Kinder- und Jugendlichentherapeut (SG), Traumapädagoge, Sexualtherapeut )

Ort
ISA Sachsen-Anhalt
Paul-Schreiber-Straße 26
39118 Magdeburg

Gebühr

 1.330,00 € (für Nichtmitglieder des PARITÄTISCHEN 1.440,00 €)




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Modul 2: Intervisions-, Supervisions- und Praxisjahr

Was verstehen wir unter „Systemischer Sozialtherapie“?
Wir verstehen Sozialtherapie als Methode, die durch ganzheitliche Aktivierung neue Wege zur individuellen und ebensumfeldbezogenen Veränderungen der Hilfesuchenden zu entwickeln versucht.
Ziel soll es sein, in Phasen besonderer Sozialisationsschwierigkeiten mit sozialen/therapeutischen Handwerkszeugen dem Klienten Verhaltensmuster deutlich werden zu lassen, die Ressourcen zu aktivieren und die Handlungsmöglichkeiten der Beteiligten zu erweitern. Psychische, somatische und soziale Symptomatiken werden verstanden als Elemente eines dynamischen Gesamtgeschehens innerhalb eines sozialen Beziehungsnetzes. Somit wandelt sich der sozialtherapeutische Ansatz vom Defizitmodell sozialer Tätigkeit zur ressourcenorientierten Arbeit im System der Betreffenden.

Ganzheitliche Aktivierung in der Sozialtherapie beinhalten Methoden:
• Systemischer Beratung/Therapie
• Systemischer Gruppenarbeit
• Arbeitsweisen – Hypnotherapie
• Kommunikationstechniken verschiedener Familientherapieschulen
• Milieutherapie/Soziotherapie
• Selbsterfahrungsmethoden u. a.

Durch die Schwerpunktsetzung auf die systemische Arbeitsweise bietet die Ausbildung die Möglichkeit, praktische Erkenntnisse und Erfahrungen dieser Methode unter verschiedenen Arbeitskontexten/-settings kennen zu lernen, was die methodische Flexibilität in der praktischen Arbeit wesentlich erhöht. Mit dem Ansatz wollen wir individuelle und gemeinwesenbezogene Ressourcen der Betroffenen erkenn- und nutzbar machen helfen. Somit ist Sozialtherapie auch als Methode in der präventiven Arbeit mit besonders schwierigem Klientel nutzbar.

Abschluss
Der Grundkurs schließt mit dem trägerinternen Zertifikat „Grundkurs – Systemische Beratung“ ab. Wenn ein weiterführender Abschluss zum „Systemischen Sozialtherapeuten (DFS)“ oder „Systemischen Berater (DGsP)“ gewünscht wird, ist dies über die fortführenden Aufbauqualifikationen Praxisjahr und Aufbaukurs möglich. Nach Absolvierung aller o. g. Voraussetzungen werden die Abschlüsse „Systemischer Berater (DGsP)“ oder/und „Systemischer Sozialtherapeut (DFS)“ vom jeweiligen Fachverband nach deren Richtlinien anerkannt. Das ISA-MV ist Mitglied in beiden bundesweiten Fachverbänden.

Teilnehmerzahl
Die Teilnehmerzahl wird auf mindestens 8, höchstens 18 festgelegt. Die Zusatzqualifikation wird nur durchgeführt, wenn mindestens 8 verbindliche Anmeldungen vorliegen.

Aufnahmevoraussetzungen
• Abgeschlossene Berufsausbildung in einem psychosozialen Beruf (Ausnahmen z. B. medizinischer Bereich, langjährige Tätigkeit im Arbeitsfeld o. ä. nach persönlicher Absprache möglich)
• Arbeitslose aus o. g. Berufsfeld mit vorheriger Absprache mit dem Arbeitsamt, da es keine Umschulungs- oder Fortbildungsmaßnahme ist!
• Tätigkeits- oder Praxisfeld im sozialen Bereich, unter Umständen ehrenamtliche Arbeit, in dem das gelernte Wissen anwendbar ist
• Die Auswahl erfolgt durch die Lehrkräfte



Inhalt

In diesem Modul liegt der Fokus auf der Übertragung systemischer Grundlagen in die eigene Praxis sowie der Anleitung, Begleitung und Reflexion der systemischen Praxis.

Dies erfolgt in der:

Intervision in Kleingruppen, selbst organisiert       40 Stunden

Supervision                               (6 x  8 h)                         48 Stunden

Selbsterfahrung                       (2 x 20 h)               40 Stunden

Co-Therapie                              (3 x   8 h)                         24 Stunden

Praxisarbeit                             (Nachweis)            60 Stunden

Kolloquium                                                                8 Stunden

Gesamt: 220 Stunden

Das erfolgreiche Absolvieren berechtigt die Teilnahme am Aufbaujahr in Hinblick auf die Erlangung des weiterführenden Abschluss „Systemische/r Sozialtherapeut/in (DFS)“ oder

„Systemische/r Berater/in (DGsP)“.











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