Konfrontationsgespräche bei Kindeswohlgefährdung

Datum & Uhrzeit
29.-30.11.2018, 09:00 - 16:00

Seminarnummer
B-007-18S

Referent*innen
Hendrik Möser (Dipl.-Päd., System. Therapeut, Supervisor, Kinder- und Jugendlichentherapeut (SG), Traumapädagoge, Sexualtherapeut )

Ort
PBW GmbH Magdeburg
Wiener Straße 2
39112 Magdeburg

Gebühr
258,00 € (für Absolvent*innen und Schüler*innen der Fachschulen Drübeck/Aschersleben 25% Rabatt) (inkl. Seminarunterlagen)

Bemerkung

Siehe auch Seminar „Praktikerforum für Kinderschutzfachkräfte“ Sem.-Nr.: 3A-055-17

http://https//www.pbw-md.de/seminare/111-praktikerforum-f-r-kinderschutzfachkr-fte

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Handlungsfeld:

  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Kinder- und Jugendschutz
  • Kindertagesbetreuung

Der Umgang mit (vermuteter) Kindeswohlgefährdung birgt große Belastungen für pädagogische Fachkräfte und erfordert gleichzeitig deren professionelles Handeln auf höchstem Niveau. Hierbei wirken sich vor allem emotionale Aspekte aus. Dies liegt v. a. daran, weil es Kinder sind, zu denen wir eine Bindung aufgebaut haben, die uns vertrauen und für die wir Verantwortung tragen. Es sind aber auch Eltern, die (unserer Meinung nach) nicht das tun (können), was notwendig wäre, um das Kind angemessen zu versorgen. Aber es sind auch interne und externe Kolleg*innen, die nicht selten eine andere Einschätzung davon haben, wie unser Umgang damit aussehen sollte oder müsste. Das führt ins Ungleichgewicht, lässt uns hadern,  errissenheit empfinden, mitunter auch Wut und Ohnmacht. Nicht selten sind die beschriebenen Gefühle auch im Team erlebbar und keiner möchte so richtig in die notwendigen Gespräche mit den betroffenen Eltern gehen.

Ziel:
Die oben beschriebenen Prozesse sind belastend, gleichzeitig jedoch als Ausgangsbasis für das weitere Vorgehen sehr bedeutsam. Im Wesentlichen kommt es darauf an, sie zu akzeptieren, zu kanalisieren und so zu nutzen, dass lösungsorientierte Strategien entwickelt werden, die sowohl dem Kind helfen, als auch die Eltern motivieren sich mit Unterstützungsangeboten auseinanderzusetzen und die Professionellen entlasten.


Inhalt

Hierbei können insbesondere der Blick auf die äußere Struktur, das Anerkennen von Grenzen, aber auch eine gezielte Gesprächsführung helfen, der Verantwortung gerecht zu werden und das innere Gleichgewicht zu erhalten bzw. zurück zu erlangen.

Inhalte im Einzelnen:

  • Situationsanalyse: „Was ist hier eigentlich los?“
  • Aspekte des Selbstmanagements
  • Vorbereitung und Strukturierung von Konfliktgesprächen
  • Krisen- und Konfliktgespräche mit Eltern
  • Konfliktgespräche mit Kolleg*innen
  • Umgang mit eigenen Ressourcen und Grenzen
  • Arbeit an konkreten Fallbeispielen (der Teilnehmenden)

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