Zertifikatskurs "Traumapädagogik - professionell Handeln in der Begleitung traumatisierter Kinder und Jugendlicher" - 80 UE

Datum & Uhrzeit
"18.10. -19.10.2018\u003cbr\u003e22.11. - 23.11.2018\u003cbr\u003e24.01. - 25.01.2019\u003cbr\u003e21.02. - 22.02.2019\u003cbr\u003eJeweils von 9-16 Uhr\u003cbr\u003e"

Seminarnummer
K7-18S

Referent*innen
Sebastian Schwerdfeger (Psychologe, System. Berater/Familientherapeut und Coach )
Hendrik Möser (Dipl.-Päd., System. Therapeut, Supervisor, Kinder- und Jugendlichentherapeut (SG), Traumapädagoge, Sexualtherapeut )

Ort
PBW GmbH Magdeburg
Wiener Straße 2
39112 Magdeburg

Gebühr
935,00 € (für Nichtmitglieder des PARITÄTISCHEN LSA 995,00 €)

Bemerkung

Die Teilnehmer*innen erhalten nach vollständigem Absolvieren aller Module ein Zertifikat.

Informationen zu unserem Rabattsystem

Dieser Kurs richtet sich an Kolleg*innen, die für Ihren Arbeitsbereich in der Kinder- und Jugendhilfe, neben einem notwendigen theoretischen Grundverständnis vor allem eine praxisorientierte Arbeitsgrundlage für die Arbeit mit traumatisierten Menschen erhalten möchten. Ziel ist es, die Teilnehmer mit klaren, greifbaren Methoden und Verständnismodellen auszurüsten, um im pädagogischen Alltag professionell Reagieren und Handeln zu können. Diesbezüglich wird vor allem der praktische anwendungsbezogene Aspekt einen großen Raum bekommen.

Die Inhalte orientieren sich an den Richtlinien der BAG Traumapädagogik und der DeGPT.

Es wird ein trägerinternes Zertifikat vergeben.

Inhalt

1. Block
    • Einführung in dieTraumapädagogik
      - Traumatheorie:
         • Erklärungsmodelle
         • Systemische, psychoanalytische Traumatheorie
         • Psychiatrischer Zugang zur PTSD
  • Nutzen und Grenzen der jeweiligen Definition für die traumapädagogische Arbeit
  • Traumatypen
  • Traumapädagogik vs. Traumtherapie
  • Methoden der traumapädagogischen Arbeit
2. Block
  • Traumatisierungen in der kindlichen und adoleszenten Entwicklung
      - Bindungstheorie
      - Bindungstraumatisierungen
  • Einsatz von Diagnostik für das pädagogische Verstehen, Planen und Handeln
      - Vorstellung von Diagnoseverfahren
      - Einsatzmöglichkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe
      - „Das diagnostische Fenster“ als Methode für den Diagnoseprozess
  • Methoden der traumapädagogischen Arbeit
3. Block
  • Traumapädagogisches Handeln und Methoden in unterschiedlichen Praxisfeldern
      - Methoden für die körperliche, psychische und soziale Stabilisierung
  • Das Konzept von Übertragung und Gegenübertragung als Ressource für die praktische Arbeit
4. Block
  • Reflektion der traumapädagogischen Arbeitssituation
      - Gestaltung des Arbeitskontextes
      - Eigene Prophylaxe (Selbstfürsorge, Grenzen der Belastbarkeit)
  • Grenzen in der Arbeit im Kontext des traumapädagogischen Handelns
  • Fallanalysen, supervisorische Fallbesprechung

Zeitl. Umfang:

  • 64 UE – Präsenz
  • 16 UE – Selbstlernphasen, berufliche Reflexion in der Praxis





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