Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen in Pflege- und Betreuungseinrichtungen

Datum & Uhrzeit
18.10.2019, 09:00 - 16:00

Seminarnummer
C-024-19P

Referent*innen
Dr. Thomas Auerbach (Dipl. Jurist )

Ort
PBW GmbH Magdeburg
Wiener Straße 2
39112 Magdeburg

Gebühr
109,00 € (inkl. Seminarunterlagen)

10%-Frühbucher-Rabatt bei Anmeldung bis 12 Wochen vor Seminar-Beginn

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Im Seminar werden unterschiedliche Varianten notwendiger und legaler Möglichkeiten freiheitsentziehender Maßnahmen hinsichtlich ihrer rechtlichen Regelungen dargestellt. Schwerpunkte liegen dabei sowohl auf den gesetzlichen Aufgaben der*des Betreuer*in(Genehmigungsvorbehalte) als auch auf den entsprechenden Rechtsgarantien der*des Betroffenen.
Berücksichtigung findet dabei auch das Spannungsfeld zwischen dem allgemeinen Freiheitsrecht der natürlichen Person und der in den genannten Einrichtungen vorhandenen Aufsichts- und Betreuungspflicht.

Inhalt

1. Rechtlicher Rahmen zulässiger freiheitsentziehender Maßnahmen

  • Das allgemeine Freiheitsrecht des Grundgesetzes (Art. 2), Gesetzesvorbehalte
  • Aufsichtspflicht und Aufsichtspflichtverletzung
  • Zur Legitimation freiheitsentziehender Maßnahmen
  • Freiheitsentziehende Maßnahmen in nicht geschlossenen Einrichtungen
  • Zivilrechtliche und öffentlich-rechtliche Unterbringung
  • Allgemeine Aufgaben der*des gesetzlichen Betreuer*in bei der Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen
2. Voraussetzungen und Rechtsgarantien der Anwendung freiheitsentziehender Maßnahmen
  • Freiheitsentziehende Maßnahmen in nicht geschlossenen Einrichtungen (§ 1906 Abs.4 BGB)
  • Anforderungen an die Einwilligung, Dokumentation
  • Genehmigungspflichten, Notstandshandlungen
  • Beendigung der freiheitsentziehenden Maßnahme durch den*die Betreuer*in
  • Rechtsprechungsübersicht zu freiheitsentziehenden Maßnahmen

Dieses Seminar behandelt nicht die Besonderheiten im Krankenhaus, sondern bezieht sich auf den Heimbereich!

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